Häufig gestellte Fragen

 

  • Wo treffen wir uns ?

    Am Landeplatz. Das ist in den meisten Fällen Heimeck, kann aber auch mal Glottertal (bei deutlichem Südwind), oder Urbes sein (wenn wir bei Ostwind ins Elsaß gehen). Wir laden dann die Flugausrüstung in das Fahrzeug des Passagiers und fahren gemeinsam zum Startplatz. Bitte nicht mit Motorrad oder Smart anreisen.

  • Worin unterscheiden sich Drachen und Gleitschirm ?

    Der Hauptunterschied zwischen Drachen- und Gleitschirmfliegen ist die Position von Pilot und Passagier. Beim Gleitschirm oder Paraglider sitzt man recht gemütlich in seinem Gurtzeug, beim Drachen fliegt man bäuchlings wie ein Vogel. Der Drachen ist schneller und wird durch Gewichtsverlagerung gesteuert, der Schirm über Herunterziehen der Flügelhinterkante.

  • Wie lange vorher läßt sich ein Tandemflug planen ?

    Termine mache ich zwischen zwanzig Minuten und einem Monat im Voraus aus. Ob es dann auch fliegbar ist, kann man manchmal erst am Startplatz abschätzen, erfahrungsgemäß läßt sich am Vorabend schon sicher vorhersagen, ob es zum Flug kommen wird (Wettercheck), bei stabilen Hochdruckwetterlagen auch schon mehrere Tage davor.

  • Ist besondere Ausrüstung nötig ?

    Nein. Schuhe, in denen man gut laufen und rennen kann, wenn man zum Umknicken neigt besser knöchelhoch und wetterangepaßte Kleidung (beim Drachen sollten die Knie bedeckt sein). Am Startplatz ist es etwa 5 - 8 ° kälter als unten und der Wind beim Flug ist vergleichbar mit dem Fahrtwind auf einem Moped.

  • Gibt es eine Pension am Fuß des Kandel ?

    Der Ruth-Hof liegt direkt am Landeplatz.

  • Kann ich mit Höhenangst fliegen ?

    Viele Passagiere gestehen mir nach dem Start, daß sie eigentlich Höhenangst haben und sind erstaunt, in der Luft die Aussicht genießen zu können. Der Gegenstand dieser Angst, das Verlieren des Halts ist nach dem Start ohne ein negatives Erlebnis eingetreten und somit nicht mehr von Bedeutung.

  • Kann ich mit Gehbehinderung fliegen ?

    Ist beim Gleitschirm relativ einfach, da die Abhebegeschwindigkeit je nach Windstärke sehr klein sein kann. Wichtig ist, daß bei der Sicherheitslandung im Sitzen keine empfindlichen Körperteile gefährdet werden (z.B. künstliche Hüftgelenke). Voraussetzung sind bei kompletter Gehbehinderung zwei kräftige Helfer, die für den Passagier die Laufarbeit übernehmen sowie guter Vorwind. Beim Drachentandem mit Gehbehinderung empfehle ich UL-Schlepp.

  • Wird mir schlecht ?

    Wer beim Autofahren oder auf dem Schiff unter Übelkeit leidet, sollte ev. Reisetabletten/kaugummis einnehmen.

  • Wie hoch ist der Startplatz ?

    Wir starten auf 1200m NN (Kandel West). Der Landeplatz Heimeck liegt auf 360m NN.

  • Wieviel Flugerfahrung hat der Pilot ?

    1999 habe ich mit dem Drachenfliegen begonnen, 2003 lernte ich Gleitschirmfliegen. Meine Passagieflugberechtigung für Drachen erwarb ich 2005, die für Gleitschirm 2007. Bisher (Juni 2017) habe ich 2160 Soloflüge (HG/GS 50/50) und 3700 Tandemflüge durchgeführt, davon 840 mit dem Drachen und 2830 mit dem Gleitschirm.